Geschichte: "Muna", was bedeuted das?

Munitionsanstalt  (MUNA)
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Rund 370 staatliche Einrichtungen mit der Bezeichnung Munitionsanstalt wurden ab 1936 im Deutschen Reich durch die Wehrmacht aufgebaut und betrieben. Nach der jeweiligen Teilstreitkraft wird dabei oft unterschieden zwischen Heeresmunitionsanstalt, Luftmunitionsanstalt und Marinemunitionsanstalt.

Bekannte Munitionsanstalten sind z. B. Seewerk I und Seewerk II in Vorpommern, oder das Werk Tanne in Niedersachsen.

Damals und heute sind die Anlagen regional oftmals unter der Abkürzung "Muna" bekannt.

Im Vierjahresplan 1936-40 legte die nationalsozialistische Regierung den Grundstein für die Kriegsvorbereitungen des Zweiten Weltkriegs. Neben der Herstellung synthetischer Rohstoffe (Benzin und Gummi) war der Aufbau einer flexiblen und leistungsstarken Sprengstoffindustrie Ziel des Vierjahresplans.

Um das spätere Auffinden der Industrieanlagen für feindliche Bomberstaffeln zu erschweren, wurden die Standorte für die Anlagen auf ganz Deutschland verteilt. Häufig wurden land- oder forstwirtschaftliche Regionen gewählt, die zudem eine leichte Rohstoffversorgung ermöglichen, und einen einfachen und sicheren Abtransport des Sprengstoffes sichern sollten.






     
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