Geschichte: Erika Schulze, geborene Bloedom

Erinnerungen an meinen Kriegseinsatz in der Luftmunitionsanstalt 2/XII - Frankenberg

Wie ist es wohl, wenn man als junges Mädchen (geboren 1926) mit den Auswirkungen des Krieges konfrontiert wird?

In meinem Elternhaus - Forsthaus in Roda - wohl behütet, mittlere von drei Töchtern, bin ich aufgewachsen. Mit meiner älteren Schwester besuchte ich in Marburg ein Oberlyzäum für Mädchen. Mit 17,5 Jahren wurde ich dann mit dem Notabitur im Oktober 1944 entlassen. Unser Abgangszeugnis würde uns aber erst nach Ableistung eines sogenannten Kriegseinsatzes ausgehändigt werden, erklärte man uns.

Zurückgekehrt von Marburg meldete ich mich sofort zur Erfassung in Frankenberg an (wahrscheinlich beim Landrats- oder Arbeitsamt) und wurde danach gleich zum Einsatz auf die Luftmunitionsanstalt 2/XII Frankenberg dienstverpflichtet.

Meine Erinnerungen sind als PDF Datei festgehalten und kann auf dieser Seite abgerufen werden.

Nach dem Krieg sind wir auf die Burg Hessenstein gezogen. Meine Eltern warten die ersten Jugendherbergseltern nach dem Krieg.

Erika Schulze






     
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